Es muss nicht immer Exchange sein
Computerwoche 28.07.2010: Collaboration-Programme im Test
Trotz der Marktführerschaft Microsofts in Sachen E-Mail-Infrastruktur sind echte Alternativen zu Exchange und Outlook gefragter denn je, denn auch die neuesten Versionen konnten Exchange seine Hauptnachteile nicht abgewöhnen. So ist der Mail-Server ein ressourcenhungriges System und gilt aufgrund seiner Komplexität als äußerst aufwändig zu administrieren. Ferner sorgt die Lizenzpolitik bei vielen Anwendern für Unmut. Die Redmonder zwingen ihre Kunden de facto zu regelmäßigen Software-Updates, weil die Lösung an Office- und Windows-Versionen gebunden ist. Zudem setzt das Produkt auf eine Reihe proprietärer Techniken (PST-Format, MAPI-Interface). Diese erfordern wiederum kostenpflichtige Zusatzprogramme, zum Beispiel für das Backup, und stellen obendrein die Groupware-Funktionen ausschließlich mit Outlook als Client zur Verfügung. Grund genug, sich mit der wachsenden Phalanx von Wettbewerbern zu beschäftigen.
Quelle: Computerwoche 28.07.2010
